Abendandacht Nr. 25


Bild "Abendandachten:Weggabelung2.jpg"

Guten Abend,

in der Pressemitteilung von letzten Samstag sagte Gesundheitsminister Spahn: „Ostern wird eine Weggabelung sein!“ Wenn man jetzt konsequent bleibe, würden erste Lockerungen wahrscheinlicher und auch schneller möglich.

Was Jens Spahn in Bezug auf den weiteren Verlauf der Corona-Beschränkungen gemünzt hatte, ist eine geistliche Grundwahrheit. Ostern, die Auferstehung Jesus Christi von den Toten, wurde zur alles entscheidenden Weggabelung.

Schon der Prophet Daniel schrieb vor 2500 Jahren: „Viele von denen, die in der Erde ruhen, werden erwachen, die einen zum ewigen Leben, die anderen zu ewiger Schande und Schmach. Die Weisen und Verständigen aber werden so hell strahlen wie der Himmel. Und diejenigen, die vielen Menschen den richtigen Weg gezeigt haben, leuchten für immer und ewig wie die Sterne.“  Daniel 12,2.3

Ostern wird zur Weggabelung. An Jesus und Seiner Auferstehung, scheiden sich die Geister. Die einen meinen, dass Jesus nur in der Wunschvorstellung Seiner Jünger auferstanden sei. Die Auferweckung Jesu sei nur ein Hirngespinst Seiner Nachfolger.

Die anderen proklamieren den Sieg Jesu über den Tod. Das Grab war leer. Jesus ist nicht den Weg aller Menschen gegangen – gestorben, begraben, beweint, aber doch verwest, vergangen und wieder zur Erde geworden. Jesus hat die Macht des Todes zerstört und den „Stecken des Treibers zerbrochen“.

Von so einer Weggabelung berichtet das Neue Testament immer wieder: z.B. die Emmausjünger. In ihrer Verzweiflung suchen sie erst einmal Abstand. Ein ordentlicher Spaziergang an der frischen Luft ist ein gutes Ventil, um den Kopf und das Herz frei bekommen. Jesus gesellt sich unerkannt zu ihnen. Es kommen ihre zerbrochenen Erwartungen, ihre ratlosen Deutungsversuche und die unbegreiflichen Aussagen der vom Grab zurückgekehrten Frauen zur Sprache. Ein gordischer Knoten, der für sie nicht zu entwirren ist. Auf dem Weg zeigt ER ihnen den Roten Faden, den Weg der Versöhnung, durch die alttestamentlichen Schriften. Als Jesus beim Abendessen das Brot gesegnet, es gebrochen und ihnen davon gegeben hatte – „fiel es ihnen wie Schuppen von den Augen“ – sie erkannten Jesus, als den Auferstandenen. Sie erlebten – ER lebt.

„Ostern wird zu einer Weggabelung“ – sagte Jens Spahn. Wenn du an einer Gabelung oder Kreuzung stehst, musst du dich entscheiden:

  • Welchen Weg nehme ich?
  • Wie geht es weiter?

Die Bibel bezeugt an vielen Stellen, dass wir von Geburt an auf einem Weg sind.
Dieser Weg ist ein Weg ohne Gott.
Ein Weg, auf dem ich selbst entscheide, was richtig und falsch ist.
Ein Weg, bei dem es um meine Wünsche, meine Ziele und meinen Vorteil geht. Dieser Weg endet in der ewigen Trennung und Verlorenheit von Gott.

„Ostern wird zur Weggabelung“. Ich will das mal versuchen an einem Beispiel zu verdeutlichen. Wer sich auf Cataract Island / Simbabwe in den Sambesi Fluss begibt, spürt sehr schnell eine ungeheure Strömung. Jetzt könnte der Badende denken: „Ich bin im Mainstream, kein Problem".

Aber in Wirklichkeit treibt er auf die Victoria-Falls zu, dem breitesten Wasserfall der Welt. Jetzt gibt es nur noch eine Rettung - Hilfe von außen. Jemand muss dem Dahintreibenden ein Rettungsseil zuwerfen, sonst endet das tödlich.

Jesus ist das Rettungsseil. Jesus wirft sich dir zu, um aus dem Todesstrudel zu gelangen. Es geht um Umkehr, um Errettung und um Neuausrichtung. Jesus will nicht, dass ein einziger Mensch verlorengeht und auf im Sog seiner Schuld, die ewige Verlorenheit erleben muss.

Jesus lebt. ER ist auferstanden. ER ist das Rettungsseil Gottes durch das du aus dem Strudel des Todes, dem ewigen Gericht Gottes, herauskommst.

Die Emmausjünger erkannten Jesus. Ihre Augen wurden für diese geistliche Wahrheit geöffnet. Bitte Gott darum, dass du Jesus erkennen darfst. Vertraue der Bibel, dass das, was dort in den Auferstehungsberichten beschrieben wird, wahr ist. Du kannst erleben – ER lebt. Jesus ist auch heute noch erfahrbar.

Auf der Internetseite www.erf.de findest du in der Mediathek bei MenschGott großartige Erlebnisse, die Leute mit Jesus gemacht haben.

Ich empfehle dir den Film „Der Fall Jesus“ anzuschauen. Er beschreibt, wie der Reporter Lee Strobel, durch eine Recherche, Jesus als seiner Retter entdeckt.

Einen gesegneten und erfahrungsreichen Abend.


Bild "Abendandachten:lrappus.JPG"