Abendandacht Nr. 1


Guten Abend zum ersten Mal,

heute wandte sich unsere Bundekanzlerin zum ersten Mal in ihrer 15-jährigen Amtszeit mit einer Direktansprache ans deutsche Volk. Aufhorchen und zuhören ist angesagt. Eindringlich wurden wir aufgerufen, den Anweisungen der Bundesregierung zu folgen. Es scheint ernst um uns zu stehen. Die Bundesregierung und der Krisenstab tragen Fürsorge für uns.  

Abstand halten ist in diesen Zeiten ein Zeichen der Nächstenliebe. Trotzdem nachfragen, anrufen, schreiben und sich um die Bedürftigen um uns herum kümmern, damit keiner ohne Hilfe sein muss.

Mich erinnert das an Gottes liebende Ansprache an uns – an eine Direktansprache an dich und mich. „Wie ein Vogel seine Flügel über die Jungen ausbreitet, so wird er auch dich stets behüten und dir nahe sein. Seine Treue umgibt dich wie ein starker Schild!“ – Psalm 91,4

In diesen unruhigen und ungewissen Zeiten nicht nur auf die Stimme unserer Bundeskanzlerin hören zu können, sondern auf den lebendigen Gott, bei dem nicht Abstand ein Zeichen der Liebe ist, sondern sich hinkuscheln, bergen und getrost werden.

Gerade diese besondere Zeit auch zu nutzen, um ins vertraute, persönliche Gespräch mit meinem Gott zu kommen. Einfach mein Herz bei IHM ausschütten – IHM meine Ängste um die Zukunft, meine Unsicherheit in Sachen Gesundheit, meine Sorgen mit der Einsamkeit klagen, meine Furcht vor dem finanziellen Ruin ...

All das darf ich in SEINER Nähe aussprechen und loswerden. "Kommt alle her zu mir, die ihr euch abmüht und unter eurer Last leidet! Ich werde euch Ruhe geben" – Matthäus 11,28

Aber Gottes Fürsorge geht wesentlich weiter. Diese Welt, mein Leben, ist ja endlich. Darum beschränkt Gott Seine Hilfe nicht nur auf irdische Notzeiten und wirtschaftliche Krisen. Die liegen irgendwann ja hinter uns, spätestens wenn wir tot sind. Aber da liegt die ganze Ewigkeit vor uns. Darum hat Gott einen Ausweg aus der größten Krise und dem persönlichen Super-GAU geschaffen.

Er befreite mich und jeden, der es annehmen möchte, von seiner Schuld – vom ewigen Getrenntsein von Gott und der ewigen Verlorenheit. Gott fordert uns auf, Seine Versöhnung anzunehmen und IHM zu vertrauen. Aufhorchen, zuhören und umkehren unter die ausgebreiteten Flügel seiner Vergebung. Da bin ich geborgen für heute, morgen und in Ewigkeit.


Euer

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