Abendandacht Nr. 26


Guten Abend,

James Cameron, Produzent des Films Titanic, sagt, „Die Titanic ist eine Metapher für das Leben. Wir alle sind Passagiere der Titanic.”

Als die Titanic 1912 vom Stapel lief, galt sie als „unsinkbar“, weil sie mit einer neuen Technologie ausgestattet war. Der Schiffsrumpf war in sechzehn wasserdichte Abteile unterteilt. Bis zu vier von ihnen konnten beschädigt oder geflutet sein, ohne das Schiff zum Sinken zu bringen.

Wir wissen natürlich, dass die Titanic am 15. April 1912 um 02:20 Uhr nachts im Nordatlantik unterging und 1.513 Menschen dabei ihr Leben verloren. Damals ging man davon aus, dass nach der Kollision mit einem Eisberg fünf der wasserdichten Abteile voll Wasser gelaufen seien.

Als am 1. September 1985 das Wrack der Titanic am Meeresboden entdeckt wurde, gab es jedoch keine Anzeichen eines langen Risses im Schiffsrumpf, von dem man annahm, er habe ein riesiges Loch in den Rumpf gerissen. Man fand heraus, dass die Beschädigung eines der Abteile auf alle anderen Abteile Auswirkungen gehabt hatte.

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Viele Menschen begehen denselben, folgenschweren Fehler. Sie glauben, sie könnten ihr Leben in verschiedene „Abteile“ aufteilen. Sie glauben, was sie in einem Lebensbereich tun, habe keine Auswirkungen auf die anderen.

Gott freut Sich an einem „aufrichtigen Herzen“ (1. Chronik 29,17).
David bat um ein „ungeteiltes Herz“ („erhalte mein Herz bei dem einen“ Psalm 86,11). Gott Ermahnt König Salomo: „Gib mir, mein Sohn, dein Herz, und deine Augen lass an meinen Wegen Gefallen haben!“ (Sprüche 23,26)

Ich bin so froh, dass ich beten und beichten kann.

Immer wieder „laufen Schotten voll“ – drückt Schuld und Sünde in Leben. Damit müssen weder ich noch du allein fertig werden. Damit kann jeder zu Jesus kommen.

Jesus – ERmahnt – mich, auf mich zu achten, damit mein Lebensschiff nicht so enden muss wie die Titanic. Das Wasser der Schuld und des Versagens immer wieder rauspumpen, damit mein Lebenskahn nicht kentert oder Schlagseite bekommt. Gönn´ dir diese Zeit, um nach den „Löchern“ zu schauen. Lass dir von der Bibel und vom Heiligen Geist da „erleuchtete Augen“ schenken.

Einen achtsamen und hörbereiten Abend


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