Abendandacht Nr. 30


Guten Abend,

während ihr nun diese Zeilen lest, arbeite ich in der Corona-Notfallambulanz am Heidenheimer Klinikum. Ich habe für zwei Monate eine 50% Stelle beim Landratsamt angenommen und überbrücke so die Kurzarbeit in der Gemeinde.

Ich muss mal schauen, wie anstrengend das auf die Dauer wird. Die Abendandachten möchte ich gerne, so lange es möglich ist, täglich schreiben. Ich kann aber zum jetzigen Zeitpunkt nicht sagen, ob das auf Dauer gelingt.

Dieser Einsatz ist an der „Front“. Wie viele andere Pflegekräfte, Ärzte und Angestellten bin ich in unmittelbaren Kontakt mit dem Virus. Als ich so darüber nachdachte, wurde mir eins klar – jeder ist an der Front. Da dieser Virus für unser Auge nicht zu sehen ist, wissen wir nicht, wo sich diese Viren überall befinden. Mein „Vorteil“ in der Corona Ambulanz ist, dass ich um die Gefährdung weiß. Was ist besser? Von der Gefahr zu wissen und gut vorbereitet dem Erreger zu begegnen oder nicht zu wissen, dass er da ist und ungenügend geschützt dem Krankheitskeim zu begegnen?

Die Sünde, die Folge der Trennung von Gott, wird in der Bibel als das Hauptübel, als die größte Tragödie der Menschheitsgeschichte beschrieben. Die Folge ist absolut tödlich. Nicht nur für den Körper, sondern auch für unsere Seele.

Viele Menschen haben darüber schon gelacht, als ich es ihnen erklärte. Manche waren sich sicher, dass ich mich täusche und „Sie als guten Menschen“ einen anderen Weg vor sich haben.

Die Bibel ist an dieser Stelle sehr nüchtern und deutlich. „Es ist dem Menschen gesetzt zu sterben, danach aber das Gericht“ sagt der Hebräerbrief 9,27

Jesus ist der Einzige, der an der Front gestanden ist und diese Front durchbrochen hat. Seine Auferstehung ist der Sieg über den ewigen Tod, der als Folge unserer Übertretungen und Schuld auf uns gewartet hätte.

Von diesem Virus war jeder einzelne Mensch betroffen, ob er es wahrhaben wollte oder nicht. Darum ist es so alles entscheidend, dass du die Vergebung Jesu, die ER durch Seinen stellvertretenden Tod ermöglichte, persönlich in Anspruch nimmst. Die rettende Hand hält ER dir entgegen. Du musst einschlagen und dich retten lassen. Das allein macht dich zum Christen. Weder deine Taufe, noch deine Konfirmation oder deine Kirchenzugehörigkeit, sondern dass du Jesus als deinen Erlöser und Retter angenommen hast und IHM dein Leben anvertraut hast.

Dann kommen „Viren“ zwar immer noch auf dich zu, aber du hast einen starken unüberwindlichen Schutz durch deinen / unseren Herrn – durch Jesus.

Einen gesegneten und behüteten Abend  
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