Abendandacht Nr. 61


Guten Abend,

zu den unheimlichsten Katastrophen gehören Brände von Ölraffinerien. Gegen dieses Feuer-Inferno sind selbst erfahrene Werksfeuerwehren machtlos. Noch aussichtsloser schien es, als damals im Golfkrieg ganze Ölfelder mit all ihren Fördereinrichtungen und sprudelnden Ölquellen in Brand gebombt wurden. Der Himmel war geradezu kontinentweit verdüstert, das Leben der Meere war bedroht. Die Schrecknisse wurden fotografiert, gefilmt, beschrieben. Über die Folgen der Katastrophe wurden Horror-Szenarien an die Wand gemalt. Niemand konnte etwas gegen die Feuersäule am Golf tun, kein militärischer Befehlshaber, kein Nobelpreisträger und auch kein Präsident. Ohnmächtig sahen sie alle zu.

Immer wieder wurde damals ein Name genannt. Der Name des großen Experten. Er war vor allem in Amerika, aber auch in anderen Teilen der Welt mit Feuer-Infernos fertig geworden. Er, und das kleine Team um ihn herum. Aber vor allem er, der das eigene Leben aufs Spiel zu setzen bereit war. „Wenn überhaupt einer helfen kann, dann er!“ So hieß es in jenen Tagen immer wieder. Trotzdem gab es auch Skepsis: Kann er denn wirklich eine Katastrophe bekämpfen oder gar beseitigen, die in ihrem Ausmaß so unvorstellbar weit über all das hinausging, was er je zuvor angegangen hatte?

Bild "Abendandachten:Feuerretter.jpeg"

Als er jedoch in das Katastrophengebiet eingeflogen worden war, wurde er in kurzer Zeit mit den Hunderten von brennenden Ölquellen fertig. Er, der Erfahrung hatte mit solch einem Fiasko. Er hatte Können, Geschick, Wissen und Mut. Er war bereit, anzupacken und dabei sein eigenes Leben nicht zu schonen.

Es braucht auch in unserer Generation niemand befremdet zu lächeln, wenn Christus Jesus als „der“ Retter bezeichnet wird. Es ist alles andere als eine verkrustet-alte religiöse Ausdrucksweise, vom „Retter“ zu reden. Denn wir haben bis heute Erfahrungen mit außergewöhnlichen, von außen eingeflogenen einzigartigen „Rettern“.

Jesus ist in erster Linie „Retter“. Das hat Gott festgelegt und auch klargemacht, als er für ihn den Namen „Jeschua“, also „Retter“ gab. Dieser Name war Sein Programm. Bis in den Namen hinein sollte Seine Mission, Sein Auftrag deutlich werden: „Er wird sein Volk retten von ihren Sünden“. Das Retten war also für den von Gott in die Welt Entsandten nicht eine Aufgabe neben anderen; vielmehr war es die Zentralaufgabe.

  • Die tiefgreifende Menschennot sollte ja nicht nur beschrieben und beklagt werden.

  • Es sollte wirkliche Hilfe geben in dieser Not.

  • Es sollte Rettung geben selbst aus bedrückender Hoffnungslosigkeit.

Das war Gottes Bestimmung für Jesus. Jesus sollte der Herr werden über aller menschlichen Verlorenheit. Jesus will die von Menschen gegen Gott aufgebaute Mauer durchbrechen. Auch du sollst wieder herauskommen können aus seiner Selbstblockade gegen Gott. Jesus möchte dich herausholen aus der Katastrophe, dass deine Liebe erkaltet war, dass du versklavt warst in unguten Bindungen.

ER will als Überwinder deiner Sorge wieder neu Lebensfreude bei dir entzünden, und die Angst, die an deinem Herzen nagte, durch Seine Gegenwart und Zusage entmachten.

Jesus, der Retterexperte, nimmt sich auch deiner Not an. Komm doch heute Abend mit IHM ins Gespräch. ER ist nur ein Gebet weit von dir entfernt.

Einen erfahrungsreichen Abend,


Bild "Abendandachten:lrappus.JPG"