Abendandacht Nr. 75


Guten Abend,

am 15. Januar 2009 flog Flug US Airways 1549 in einen Schwarm Gänse. Beide Triebwerke des Flugzeuges fielen aus. Es drohte eine Katastrophe. Denn nicht nur die 155 Passagiere an Bord des Flugzeuges waren in akuter Lebensgefahr, sondern es hätten weitere tausende Menschen ums Leben kommen können, wäre die Maschine in eines von New Yorks Hochhäusern geflogen.

Bild "Abendandachten:biden.jpg"Kapitän Chesley B. „Sully” Sullenberger III, der heute seinen 70. Geburtstag feiert, lenkte die schwer beschädigte US Airways Maschine mit unglaublichem Geschick und Mut. Ihm gelang die erfolgreiche Notwasserung auf dem Hudson River, eine fliegerische Meisterleistung. Nicht ein einziger Passagier kam ums Leben. Es auch niemand ernsthaft verletzt. Der Bürgermeister der Stadt New York City verlieh dem heldenhaften Piloten, der sie vor der Katastrophe verschont hatte, die Schlüssel der Stadt.

Jemandem die Schlüssel der Stadt zu überreichen, ist etwas ganz Besonderes. Sie stehen für Zugang, Autorität und Vollmacht. Sie werden üblicherweise als Anerkennung außergewöhnlicher Verdienste für die Stadt verliehen.

Im Neuen Testament sehen wir Jesus als den Schlüsselhalter. „Ich bin … der Lebendige. Ich war tot und bin lebendig für immer und ewig! Ich habe die Schlüssel des Todes und des Totenreichs“ (Offenbarung 1,18), sagt der auferstandene Jesus. Durch Seinen Tod und Seine Auferstehung hat Jesus eine weit größere Rettung vollbracht, als je ein anderer Mensch vollbringen könnte.

Die Autorität, die er in der folglich übergeben bekam, ist die größte, die es geben kann – Er hält die Schlüssel zu Leben und Tod in Händen. An Jesus entscheidend sich deine und meine Ewigkeit.

Wir alle, ausnahmslos, sitzen in einem Flugzeug, ohne Triebwerke und Schub. Wir alle gehen dem ewigen Gericht und dem ewigen Tod entgegen. Wenn Jesus nicht das Ruder unserer Lebensmaschine in die Hand bekommt, enden wir in der ewigen Verlorenheit. Darum ist es so alles entscheidend, dass Jesus die Schalthebel unseres Lebens in die Hände bekommt. ER allein kann unseres „Lebensflieger“ sicher auf den „Boden des Paradieses“ landen.

So viele „Lebensflugzeuge“ stehen kurz vor dem Absturz. Jesus will nicht, dass ein einziges zerschellt. Leider glauben aber viele Zeitgenossen, dass sie die besten Flugkapitäne wären. Sie geben das Cockpit ihres Lebens nicht für Jesus frei. Was für eine verheerende Entscheidung.

Wer ist eigentlich der Pilot deines Lebens?


Mit herzlichen Grüßen,

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