Abendandacht Nr. 77


Guten Abend,

Bild "Abendandachten:Queen.jpg"Ihre Majestät Königin Elizabeth II. ist seit mehr als 65 Jahren Königin des Vereinigten Königreiches von England. Sie ist damit die am längsten herrschende Monarchin, die Großbritannien jemals hatte. In ihrer Weihnachtsansprache im britischen Fernsehen sagte sie 2014, „Für mich ist das Leben Jesu Christi, des Friedefürsten, dessen Geburt wir heute feiern, gleichermaßen Inspiration und Anker für mein Leben.“

In ihrer Ansprache 2015 zitierte sie aus dem Johannesevangelium. Sie sprach davon, wie das Licht Jesu die Dunkelheit, die furchtbaren Ereignisse, derer wir Zeugen geworden sind, überwindet. Davon wie Jesu Lebensgeschichte unsere Vorstellungskraft beseelt und wie Seine unveränderliche Botschaft uns nicht zur Vergeltung anregen, sondern uns inspirieren möchte, wann und wo immer möglich, Seine Liebe zu verbreiten.

Die Königin des Vereinigten Königreiches wies auf ein anderes Königreich; das Königreich, das Jesus begründete und welches Er regiert und vollenden wird, wenn Er wiederkommt.

In der Zwischenzeit fordert uns Jesus auf, uns und unser Herz zu bewahren. Anzukämpfen, in der Kraft des Heiligen Geistes, gegen Schuld und Sünde, wo immer sie sich in meinem Leben einnisten und ausbreiten will. Jesus möchte, dass auch die Gemeinde, als Anbetungsort Gottes, nach Seinen guten Vorgaben und Maßstäben geleitet und geschützt wird.

In Matthäus 13 sagt Jesus, dass die Welt der Acker ist, auf dem Weizen, aber eben auch Unkraut wächst. Für mich heißt das, dass Jesus in Geduld an der Welt und ihrer Veränderung (an Einzelnen) arbeitet. Aber dass die Ernte erst, wenn ER wiederkommt, eingebracht wird und diese Welt endgültig verändert.

Bis dahin sollten wir nicht zu viel von ihr erwarten. Das Unkraut bzw. der Feind ist auch am Werk. Er versucht, das Gute, das Gott gepflanzt und geplant hat, zu karikieren und kaputtzumachen.

Als Christen stehen wir immer wieder in der heftigen Zerreißprobe, dass wir Weltbürger und Himmelsbürger sind. „Gott mehr zu gehorchen als Menschen!“ ist manchmal mit schwierigen und weitreichenden Konsequenzen verbunden. Darum ist es gerade jetzt wichtig, nahe bei Jesus zu bleiben. ER bringt mein Herz zur Ruhe. ER stillt den Sturm der Anfechtungen, Verlockungen und Sehnsüchte, die mich umtreiben, wegreißen oder aggressiv machen wollen. In der Stille vor IHM, kann ich durchatmen, Orientierung und Ermutigung finden.


Mit herzlichen Grüßen,


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